Behandlungsschwerpunkt
Microneedling
Microneedling setzt kontrollierte Mikroreize in der Haut und aktiviert damit die körpereigene Kollagen- und Elastinbildung. Die Behandlung erfolgt in Serie und unter ärztlicher Qualitätssicherung.
- Anregung der körpereigenen Kollagenbildung
- Behandlung in Serie, meist 3–4 Sitzungen
- Ärztlich abgestimmtes Vorgehen
Indikationen
Microneedling eignet sich bei unregelmäßiger Hautstruktur, erweiterten Poren, feinen Linien, atrophen Aknenarben, Dehnungsstreifen sowie bei Pigmentunregelmäßigkeiten und insgesamt müder, wenig straffer Haut. Auch als Vorbereitung auf eine Wirkstofftherapie ist das Verfahren geeignet, weil die Aufnahme der eingesetzten Seren deutlich verbessert wird.
Behandlungsablauf
Nach Reinigung und Desinfektion wird die Haut je nach Eindringtiefe mit einer betäubenden Creme vorbereitet. Anschließend werden mit einem sterilen Einmalmodul feine Mikrokanäle gesetzt – die Tiefe wird je nach Areal und Indikation von etwa 0,25 bis 1,5 mm gewählt. Direkt danach bringen wir passende Wirkstoffe ein, etwa Hyaluronsäure, Peptide oder Exosomen. Eine Sitzung dauert rund 60 bis 90 Minuten; empfohlen werden meist drei bis vier Sitzungen im Abstand von vier bis sechs Wochen.
Nachsorge und Risiken
Unmittelbar nach der Behandlung ist eine sonnenbrandähnliche Rötung normal; sie klingt meist innerhalb von ein bis drei Tagen ab, gelegentlich folgt eine leichte Schuppung. In den ersten 24 bis 48 Stunden gilt: kein Make-up, keine Sauna, kein Sport, keine Säuren oder Retinoide – dafür milde Reinigung, regenerierende Pflege und für mindestens zwei Wochen konsequenter Sonnenschutz. Nicht behandelt wird bei aktiver Akne mit entzündlichen Läsionen im Areal, Herpes-Schub, Wundheilungsstörungen, Neigung zu Keloiden, Blutgerinnungsstörungen, Isotretinoin-Therapie sowie in Schwangerschaft und Stillzeit.
Kosmetische Behandlungen sind Selbstzahlerleistungen. Sie erhalten vor jeder Behandlung eine transparente Übersicht der Kosten. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich online.
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