Behandlungsschwerpunkt
Peelings und Fruchtsäure
Chemische Peelings lösen Verhornungen, glätten das Hautbild und wirken auf Pigmentierung und Unreinheiten. Konzentration und Einwirkzeit werden schrittweise an Ihre Haut angepasst.
- Abgestufte Konzentrationen
- Wirksam bei Pigment und Unreinheiten
- Immer mit begleitender Heimpflege
Peeling-Typen
Fruchtsäuren (AHA, z. B. Glykol- und Milchsäure) wirken vor allem oberflächlich lösend und feuchtigkeitsbindend – geeignet bei müdem Teint, feinen Linien und Pigmentunregelmäßigkeiten. Salicylsäure (BHA) ist fettlöslich und dringt in den Talgfollikel ein – die erste Wahl bei unreiner Haut und Komedonen. Mandelsäure hat ein größeres Molekül, wirkt langsamer und ist deshalb für empfindliche oder dunklere Hauttypen gut verträglich. Kombinationspeelings verbinden mehrere Säuren für komplexe Befunde.
Aufbau der Serie
Vor der ersten Sitzung wird die Haut über etwa zwei Wochen mit einer angepassten Heimpflege vorbereitet. Wir beginnen mit niedriger Konzentration und kurzer Einwirkzeit und steigern beides von Sitzung zu Sitzung, sofern die Haut gut reagiert. Üblich ist eine Kur aus vier bis sechs Behandlungen im Abstand von zwei bis vier Wochen; danach genügt in der Regel eine Auffrischung pro Quartal.
Hinweise
Nach einem Peeling ist die Haut lichtempfindlicher: Sonnenschutz mit LSF 50 ist für mindestens zwei Wochen Pflicht, ebenso der Verzicht auf Solarium, Sauna und mechanische Peelings. Schuppung nicht abziehen, sondern mit reichhaltiger Pflege begleiten. Peelings sind daher eher für die sonnenärmeren Monate geeignet. Nicht behandelt wird bei Schwangerschaft und Stillzeit, akuten Hauterkrankungen oder Infektionen, offenen Wunden, aktivem Herpes, frischem Sonnenbrand, Isotretinoin-Therapie sowie bei bekannter Allergie gegen die eingesetzten Säuren.
Kosmetische Behandlungen sind Selbstzahlerleistungen. Sie erhalten vor jeder Behandlung eine transparente Übersicht der Kosten. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich online.
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